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Sarkomzentrum

Sarkomzentrum (Weichteil- und Knochensarkome) sind mit etwa 2000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland eine relativ seltene Art von Tumoren. Gleichzeitig sind sie biologisch und klinisch heterogen und schwer zu behandeln. Gerade deswegen sollte die Therapie an einem Sarkomzentrum von einem Expertengremium festgelegt werden.

Die Wilhelm Sander-Therapieeinheit für Knochen- und Weichteilsarkome am Klinikum rechts der Isar verfolgt das Ziel, die Diagnose und Therapie der bösartigen Tumoren bei Patienten im Kindes- und Erwachsenenalter zu verbessern. In diesem interdisziplinären Zentrum wird die langjährige Kooperation zwischen Spezialisten der Orthopädie, Strahlentherapie und internistischen Onkologie gebündelt, die bereits seit 1972 ein regelmäßiges Tumorboard zu Sarkomen durchführen.

Im interdisziplinären Tumorboard wird für jeden Patienten die individuell optimale multimodale Therapie gemeinsam festgelegt. Die wichtigsten Therapieelemente bei Knochen- und Weichteilsarkomen sind Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie. Durch interdisziplinäre Studien und multimodale Behandlungsstrategien konnte die Prognose für schnell wachsende Sarkome bei Kindern und Jugendlichen in der Vergangenheit bereits deutlich verbessert werden. Heute versuchen Ärzte, vergleichbare oder bessere Ergebnisse mit geringeren Nebenwirkungen zu erzielen.

Das Sarkomzentrum ist ein interdisziplinäres Organtumorzentrum des  Roman-Herzog-Krebszentrums (RHCCC) am Klinikum rechts der Isar.

Beteiligte Einrichtungen und Kooperationspartner

  1. Klinik für Orthopädie und Sportorthopädie
  2. Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin München-Schwabing
  3. Institut für Radiologie
  4. Institut für allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie
  5. Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie
  6. III. Medizinische Klinik
  7. Klinik und Poliklinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie
  8. Nuklearmedizinische Klinik und Poliklinik
  9. Interdisziplinäres Tumortherapiezentrum (TTZ)
  10. Chirurgische Klinik und Poliklinik
  11. HelmholtzZentrum München

Forschung
Die begleitenden translationalen Forschungsprojekte der Wilhelm Sander-Therapieeinheit sind darauf ausgerichtet, schnell in die klinische Anwendung zu münden und so zunehmend individuelle Therapiestrategien zu ermöglichen. Schwerpunkt ist die Übertragung moderner molekularer Konzepte über biologische in vitro- und in vivo-Diagnostik in innovative Therapiekonzepte unter Einschluss der chirurgischen Orthopädie, der Strahlentherapie sowie der zielgerichteten Chemotherapie.

Kontakt
Wilhelm-Sander-Therapieeinheit
für Knochen-und Weichteilsarkome
am Klinikum rechts der Isar
Prof. Dr. Dr. Hans Rechl
Ismaninger Str. 22
81675 München

Anmeldung: Dagmar Kluge, Sekretariat
Tel.: +49 (0) 89-41 40 2283
Fax: +49 (0) 89-41 40 7644
E-Mail: sarkomzentrum@mri.tum.de

Weitere Informationen
http://www.mri.tum.de/sarkomzentrum

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