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Wissen schafft Heilung.

 

Genetik und Epigenetik

Eine Akkumulation von genetischen und/oder epigenetischen Veränderungen ist ein charakteristisches Merkmal von Tumorzellen. Genetische Veränderungen umfassen Punktmutationen in der DNA, kleinere Deletionen oder Insertionen sowie den Verlust oder Zugewinn größerer chromosomaler Regionen oder ganzer Chromosomen. Unter epigenetischen Veränderungen versteht man chemische Modifikationen der DNA oder mit der DNA assoziierter Proteine durch den Transfer von Methyl- oder Acetylgruppen, die die Expression von Genen beeinflussen können. Die Identifizierung und Charakterisierung der genetischen und epigenetischen Alterationen spezifischer Tumoren sind unabdingbare Voraussetzung unser Verständnis für die Tumorentstehung und Tumorprogression zu erweitern. Sie stellen die Grundlage für die Entwicklung neuer, molekularer Therapiestrategien dar und sind essentiell für die Anwendung einer individualisierten Tumortherapie in der Onkologie.